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IRRE@BAUHAUS LECTURE SERIES: Henrike Naumann / Wintersemester 20/21

Henrike Naumann was born 1984 in Zwickau (GDR). Growing up in Eastern Germany, Naumann experienced extreme-right ideology as a predominant youth culture in the 90s. Her work reflects on the history of the right-wing terrorism in Germany as well as on today‘s broad acceptance of racist ideas. She looks at the mechanisms of radicalization and how they are linked to personal experience and youth culture. Naumann explores the friction of contrary political opinion through the ambivalence of personal aesthetic taste. In her immersive installations she combines video and sound with scenographic spaces. In recent years she widened her focus to the global connectivity of youth cultures and the reversion of cultural othering. Notable exhibitions include solo shows at the Museum Abteiberg in Mönchengladbach and Galerie Wedding, Berlin, as well as participations at the Busan Biennale (2018), Riga Biennial (2018), Steirischer Herbst, Graz (2018), 4th Ghetto Biennale at Port-Au-Prince (2015), and the 3rd Herbstsalon at Maxim Gorki Theatre Berlin (2017). Henrike Naumann lives and works in Berlin.
henrikenaumann.com

https://irre-bauhaus.de/02-06-2020-irre-bauhaus-lecture-series-henrike-nauman

IRRE IN CONTEXT: Artist Collectives Then and Now - Teamwork makes the dream work! / Wintersemester 20/21

Dieser Fachkurs von Roman Liška setzt sich anhand aktueller und historischer Beispiele mit der Arbeitsweise verschiedener Künstler*innen-Gruppen auseinander. Gleichzeitig dient dieser Fachkurs als ein Denklabor für die Arbeit am Institut für Regionale Realitäts-Experimente (IRRE). Die Studierenden entwickeln in Eigeninitiative gemeinsam Konzepte für das Arbeiten im Kollektiv und Ideen für diverse Formate im Rahmen von IRRE wie z. B. Screening, Lesung, Reading Group, Textwerkstatt, Performance, Ausstellung, Exkursion, Website, Workshop, Gastronomie etc.

Künstlergruppen/Collectives:
Ant Farm, Assemble, Bank, Brücke, Blauer Reiter, DiS, Fluxus, Gelitin, Guerillia Girls, Neue Slowenische Kunst (NSK), General Idea, Bernadette Corporation, H.GichtT, Mühlheimer Freiheit, Reena Spaulings, Claire Fontaine, Chto Delat, Tiny Creatures, Group Material, Pakui Hardware, K-Hole, New Scenario, Peng! Kollektiv, Slavs & Tartars, teamLab, Young Girl Reading Group, Zero, etc...

https://irre-bauhaus.de/wintersemester-20-21-rre-in-context-artist-collectives-then-and-now-teamwork-makes-the-dream-work

IRRE WORKSHOP mit Peng! Kollektiv / Wintersemester 20/21

Die Aktivist*innen von Peng! hinterfragen die Selbstdarstellung von Konzernen, politische Propaganda und konventionelle Mentalitäten mit subversiven Aktionen und zivilem Ungehorsam. Dabei wenden sie kreative Methoden für mutigen Protest und medienwirksame Wunderwaffen an. Das Peng! Kollektiv ist der Meinung: Ziviler Ungehorsam ist eine Sache für jede*n! Deswegen werden im Workshop mit Studierenden verschiedene Möglichkeiten der politischen Aktionskunst und des zivilen Ungehorsams erkundet, um sich anschließend der Entwicklung konkreter Ideen zu widmen. In kleinen Gruppen werden diese durch die Konzeptionsphase einer Kampagne begleitet, mögliche Aktionen werden entworfen und gemeinsam diskutiert und dabei das Potenzial eines humorvollen zivilen Ungehorsams ausgelotet. Dauer: 2 Tage / jeweils 10 - 17 h

pen.gg/de

https://irre-bauhaus.de/wintersemester-20-21-irre-workshop-mit-peng-kollektiv

IRRE WORKSHOP mit Neue Auftraggeber / Wintersemester 20/21

Neue Auftraggeber sind Menschen, die etwas verändern wollen. Sie beauftragen Künstlerinnen und Künstler damit, Kunstwerke zu entwickeln, die in ihrer Stadt oder ihrem Dorf Antworten auf drängende Fragen geben. Ob in Form einer eindrücklichen Musikkomposition, einer ungewöhnlichen Pommesbude oder eines beachtlichen botanischen Gartens. Projekte der Neuen Auftraggeber entstehen überall da, wo sie gebraucht werden. Am Anfang steht Ihr Auftrag. Und weil jeder ein Neuer Auftraggeber werden kann, haben in Europa bereits tausende Menschen hunderte von Projekten umgesetzt. Dauer: 2 Tage / jeweils 10 - 17 h neueauftraggeber.de
https://irre-bauhaus.de/wintersemester-20-21-irre-workshop-mit-neue-auftraggeber

Bund fördert Muster-Siedlung mit neuen Einfamilienhaustypen im Ilmpark

Das „Volkshaus“ als Modell für zukünftiges Wohnen

Weimar. Das Institut für regionale Realitätsexperimente an der Bauhaus-Uni Weimar (IRRE@bauhaus) hat beim Bund erfolgreich Mittel für den Neubau einer Einfamilienhaussiedlung eingeworben, die im Ilmpark neben der historischen Parkhöhle errichet werden soll. Dies teilte in der vergangenen Woche das Bundesbauministerium (BMUB) mit. Insgesamt 2,1 Mill. Euro werden in den kommenden Jahren aus dem Programm „Nationale Projekte des neuen Bauens“ an das Institut fließen. Das vom IRRE eingereichte Projekt war eines von 17 geförderten Bauvorhaben.

In dem vom Bund ausgelobten Wettbewerb waren Architekturbüros und Universitäten bzw. Fachhochschulen dazu aufgerufen, neue Wohnformen zu entwickeln, die den veränderten Bedürfnissen der Bevölkerung Rechnung tragen.

Das IRRE-Institut, das von Prof. Jana Gunstheimer an der Bauhaus-Uni gegründet wurde, entwickelte in Zusammenarbeit mit einem lokalen Architekturbüro neue Einfamilienhaustypen, die die Bedürfnisse zeitgenössischen Wohnens und Lebens in den Freistaaten Thüringen, Sachsen und Bayern widerspiegeln.
Der Entwicklung der neuen Typen waren umfangreiche Untersuchungen der Gewohnheiten und Ansichten der hier ansässigen Bevölkerung vorangegangen, die das Institut durch Befragungen, aber auch durch sog. Realitätsexperimente ermittelt hatte. Das Institut inszenierte hierfür mögliche Zukunftsszenarien und erprobte in ihnen u.a. verändertes Sozial- und Konsumverhalten.

Die vier entwickelten Bautypen „Brocken“, „Harz“, „Bastei“ und „Masserberg“ gehen von lokalen Bautraditionen aus, die sich in den Kubaturen der Gebäude wiederfinden. Neu ist jedoch die völlige Schliessung der Gebäudehülle, die in Verbindung mit Smart Home Systemen nur den Bewohnern Zutritt gewährt. Die Belichtung der Gebäude erfolgt ausschließlich über die Dachflächen.

Gunstheimer dazu: „Mit dem Volkshaus wurden neue Wohntypen entwickelt, in denen sich der Wille des Volkes manifestiert. Wenn wir uns die Bauformen des letzten Jahrzehnts mit riesigen Fensterfronten anschauen, diese enorme Offenheit, ist das einfach nicht mehr zeitgemäß. Das im Zeichen der Krise erhöhte Bedürfnis nach Sicherheit und Abgrenzung sollte sich auch in der Architektur widerspiegeln. Der Rückzug ins Private, in die Familie als kleinste soziale Einheit ist das Gebot der Stunde. Wir müssen einfach akzeptieren, dass das Bild, das wir gern von uns als Nation hätten, nicht dem eines Großteils der Bevölkerung entspricht.“

Der zukünftige Bauplatz, der sich noch im Besitz der Klassik-Stiftung befindet, wird für das Neubauprojekt an das Institut übergehen.

https://irre-bauhaus.de/bund-fordert-muster-siedlung-mit-neuen-einfamilienhaustypen-im-ilmpark

clearblue 2020 / orientierungslos?

Alte Feuerwache Weimar e.V.
Erfurter Str. 37

OPENING
30.07.2020
5pm
silent disco

CLOSING
02.08.2020
silent performance

https://irre-bauhaus.de/clearblue-2020-orientierungslos

IRRE@bauhaus

INSTITUT FÜR REGIONALE REALITÄTSEXPERIMENTE

IRRE ist ein künstlerisches Institut, welches Forschung betreibt, die ernsthaft unernsthaft ist. IRRE sind die Ergebnisse, Prognosen, Methoden, die zu untersuchenden Dinge, die Wahl der Mittel und die Orte, an denen geforscht wird. Das Institut ist ein utopischer Raum. Jede/r kann ihn konstituieren, formen und verändern. Es gibt keine unbeugsame Realität.

IRRE Instagram

https://irre-bauhaus.de/irre

Hier entsteht ein Institut für regionale Realitätsexperimente

IRRE hat seinen Hauptsitz an der Bauhaus-Universität Weimar. Für regionale Realitätsexperimente begeben wir uns zeitweilig an Orte und Unorte, die wir als Ausgangsbasis künstlerischer Untersuchungen und Interventionen nutzen.

https://irre-bauhaus.de/hier-entsteht-ein-institut-fur-regionale-realitatsexperimente

IRRE Gründungslesung von Johann Martin Krämer im Buswartehäuschen Böhlen Mai 2019

Johann Martin Krämer trägt im Buswartehäuschen das IRRE-Gründungsmanifest vor. Die Veranstaltung wird von Kindern und Jugendliches des Dorfes boykottiert und schließlich vom Bürgermeister unterbunden.
https://irre-bauhaus.de/irre-grundungslesung-von-johann-martin-kramer-im-buswartehauschen-bohlen-mai-2019

Thüringen in Farbe / Hannes Dünnebier

Thüringen in Farbe, 2019
A (hair)painting, done in collaboration with hairdressers in a small german village called Böhlen. It was done during a research trip, investigating conventional hairdressing, life in rural areas and expansion of painting.

https://irre-bauhaus.de/thuringen-in-farbe

IRRE@BAUHAUS LECTURE SERIES: Ingo Niermann & Erik Niedling / 21.01.2020

Ingo Niermann studierte Philosophie und debütierte 2001 mit dem Roman Der Effekt; schon 1999 hatte er zum Band "Mesopotamia" (Hrsg. Christian Kracht) eine Erzählung beigetragen, sodass er sogleich der Popliteratur zugerechnet wurde. 2003 erschien Minusvisionen, eine Chronik gescheiterter Unternehmensgründungen, 2006 Umbauland. Letzteres umfasst zehn „provokante“ Vorschläge zur radikalen Reform Deutschlands, unter anderem eine Nuklearbewaffnung, sowie die Forderung nach einer Bodenreform durch landwirtschaftlichen Anbau in Schrebergartenkolonien. 2007 begann die Realisierung der Große Pyramide. Dabei handelt es sich um ein Projekt, das Niermann in seinem Buch "Umbauland" umrissen hatte. Im September kam es auf einem Acker bei Streetz/Sachsen-Anhalt zur symbolischen Grundsteinlegung. Die Idee des Pyramidenbaus nimmt Niermann in abgeänderter Form in seinem mit Erik Niedling produzierten Dokumentarfilm „The Future of Art“ (2010) wieder auf. Seit 2008 ist Niermann als Herausgeber für die Solution-Reihe tätig, die bei Sternberg Press erscheint. Niermann initiierte mit "Army of Love" ein Projekt das sich für die gerechte Umverteilung von sinnlicher Liebe einsetzt. Sein aktuelles Buch „Burial of the White Man“, ein Bildungsroman der sich mit der Freundschaft zu seinem Co-Autor Erik Niedling und ihrer künstlerischen Zusammenarbeit auseinandersetzt, ist 2019 bei Sternberg Press erschienen.

The Army of Love

https://irre-bauhaus.de/21-01-2020-irre-bauhaus-lecture-series-ingo-niermann-erik-niedling

Ein stiller Gruss / Eduardo José Rubio Parra

Series of events, Installation, Performance
9.-10.07.2019
Eduardo José Rubio Parra

https://irre-bauhaus.de/ein-stiller-gruss-9-10-07-2019

VORBEIRAUSCHEN! Eine Art des Gehens / Christoph Blankenburg

Vorbeirauschen! Der künstlerische Ansatz im Film verbindet volkskundliche Feldforschung, Videodokumentation und Performance. Der Film bewegt sich auf der Grenze zwischen Intervention und Authentizität bei der filmischen Annäherung an seinen Gegenstand. Harry Möller ist Dorfältester von Böhlen, Ski-Bauer, Imker, Hühnerausteller und leidenschaftlicher Jodler. Das Gedicht im Anhang des Films »VORBEIRAUSCHEN! Eine Art des Gehens« ist eine Hommage Harry Möllers an das ländliche Idyll im Thüringer Wald.

Christoph Blankenburg

https://irre-bauhaus.de/christoph-blankenburg

IRRE@Burial of the White Man / 8.05.2020

Auf Einladung von Ingo Niermann und Erik Niedling wird IRRE am 8. Mai 2020 anlässlich des dritten Jubiläums der Inbesitznahme des Kleinen Gleichbergs vor Ort eine künstlerische Intervention beisteuern.

Burial of the White Man trailer (external link to youtube video)

First anniversary of Kleiner Gleichberg‘s seizure. Römhild, 8th of May 2018.
Erik Niedling - Pyramid Mountain: A Video Diary
A public diary not only captures experiences, it often encourages you to make your life more successful. Just as millions of people today document their lives more or less realistically in social networks to create an optimized version of themselves, Niedling shows his attempts to advance Pyramid Mountain’s realization in a regular video diary as a way of spurring himself on and exploring the framework conditions through conversations and actions with sympathizers, critics, and experts. Pyramid Mountain, the largest tomb of all time, was conceived by writer Ingo Niermann and transferred to Erik Niedling: An at least 200-meters-tall pyramid is carved out of a mountain, within which Niedling and his art will be interred, after which the pyramid is itself buried under the excavated material and the mountain restored to its original shape. Pyramid Mountain not just buries a single human being and their treasures, it rather buries an entire epoch — of the white men – shaped by the cruel pursuit of symbolic immortality.

https://irre-bauhaus.de/8-05-2020-irre-burial-of-the-white-man

IRRE@BAUHAUS LECTURE SERIES: Neue Auftraggeber / 10.12.2019

Neue Auftraggeber sind Menschen, die etwas verändern wollen. Sie beauftragen KünstlerInnen damit, Kunstwerke zu entwickeln, die in ihrer Stadt oder ihrem Dorf Antworten auf drängende Fragen geben. Dabei arbeiten die Neuen Auftraggeber stets politisch unabhängig. Niemand gibt Themen oder Ziele von oben vor. Wünsche und Visionen entstehen deshalb immer lokal und gemeinschaftlich ­­– nur so kommt es zu einem wertvollen Beitrag zum demokratischen Zusammenhalt sowie auch zur zeitgenössischen Kunstproduktion. Die Idee der Neuen Auftraggeber stammt von dem Künstler François Hers. Er schlug 1990 in Frankreich eine neue Methode vor, mit der Bürger und Künstler auf Augenhöhe zusammenarbeiten können. Seine Forderung lautete, die Kunst aus dem Museum heraus und in den Alltag der Menschen zu bringen. Sein Protokoll der Neuen Auftraggeber wurde zum Grundstein einer europäischen und heute internationalen Bewegung. Immer mehr Menschen schließen sich ihr an: Museumsleute und DorfbewohnerInnen, Bürgermeister und Künstler, Jugendliche und Wissenschaftlerinnen und viele mehr.

Bild: Yan Pei-Ming, Portraits, 1992, Dijon, France, © Les Nouveaux Commanditaires
https://irre-bauhaus.de/10-12-2019-irre-bauhaus-lecture-series-neue-auftraggeber

artbusiness 24/7 / Samira Engel und Team

Welcome. 
We are an open expertise platform.
We offer non-individual services available at all times. We strive for exchange,
collective investment and the potentials of serious encounters. 
Our outstanding performance by our employees ensure reliability and ongoing 
commitment. 
We provide customized services in all kinds of circumstances.
Feel free to get in touch with us.
Visit us at
Train station Weimar
Schopenhauerstr. 2
99423 Weimar

artbusiness 24/7 ist eine offene Kompetenz-Plattform. Wir bieten unindividuell abgestimmte Serviceleistungen zu jeder Zeit. Wir streben nach Austausch, kollektivem Vermögen und den Potenzialen ernsthafter Begegnungen. Durch die hervorragenden Leistungen unserer Mitarbeitenden gewähren wir Zuverlässigkeit und Qualität in unserem Service. 

artbusiness 24/7 Service-Team:
Andreas Bortolamedi, Franziska Burkharth, Johannes Bünemann, Fanny Josephine Dehnkamp, Hannes Dünnebier, Samira Engel, Burak Ertürk, Alexia Fenchel, Nora Juliana Franke, Joshua Goodman, Andreas Grahl, Anna Hack, Richard Hartmann, Carina Heidl, Samuel Kleist, Eunike Kramer, Eduardo José Rubio Parra, Sina Stolp, Rio Usui, Rebecca Wiegand, Laura Wiemers, Khashayar Zandy

https://irre-bauhaus.de/artbusiness-24-7

IRRE@BAUHAUS LECTURE SERIES: Peng Kollektiv / 14.11.2019

Das Peng! Kollektiv macht politische Aktionskunst an der Schnittstelle zwischen Hacking, Aktivismus und Medientaktik. Sie experimentieren mit Bots, Algorithmen, Online Hoaxes und Culture Jamming als künstlerische Protestform und entwickeln mediale Interventionen im öffentlichen Diskurs. Für die einen ist es Kunst, für andere ist es Linksterrorismus. Kollektivmitglied und Mitgründer Ronny Sommer stellt Aktionen der vergangenen Jahre vor, gibt Einblicke in Entstehung und juristische Konsequenzen und erzählt witzige Anekdoten. Im Anschluss findet eine Gesprächsrunde zu Kunstfreiheit, zivilem Ungehorsam und der Notwendigkeit politischer Kunst statt.

pen.gg/de

https://irre-bauhaus.de/11-14-2019-irre-bauhaus-lecture-series-peng-kollektiv

IRRE@BAUHAUS LECTURE SERIES: New Scenario / 26.11.2019

New Scenario ist ein fortlaufendes künstlerisches und kuratorisches Projekt der bildenden Künstler Paul Barsch und Tilman Hornig, das sich mit der Frage beschäftigt, wie man im post-digitalen Zeitalter die Natur und die Eigenschaften von Ausstellungen und der Präsentation von Kunst neu denken und definieren kann und muss. Unter den sich ändernden Bedingungen müssen neue Strategien des Zeigens (online/offline) außerhalb des White Cube und standardisierter Ausstellungsflächen entwickelt werden. Die vom Kollektiv entwickelten und organisierten Gruppenausstellungen überwinden den konventionellen Ausstellungsraum, um neue Präsentationsformen zu erforschen: Der Fahrgastraum einer Super-Stretch-Limousine (CRASH, 2015), ein Dinosaurier-Themenpark (JURASSIC PAINT, 2015) oder die Körperöffnungen des Menschen (BODY HOLES, 2016) werden zu Ausstellungsräumen, in denen Werke internationaler Künstler agieren und kommunizieren können. Die Kombination von physischen Kunstwerken und realen Produktionsorten, mit einer meist online-only-Präsentation und der künstlichen Ästhetik des Internets schafft ambivalente Realitäten, Erzählungen und filmische Seherlebnisse, die immer auch auf größere Bedeutungszusammenhänge hinweisen. Anhand spezifischer Situationen, Räume und Szenarien schafft New Scenario vor Allem kraftvolle Bilder, die die Grenzen von Kunstwerk, Ausstellung, Bildproduktion und szenografischer Inszenierung neu definieren. Die kollaborativen Arbeiten von New Scenario gehen über unsere konventionellen Vorstellungen von Kunst und Ausstellung hinaus und liefern neue Antworten und ästhetische Äquivalente, die sich nicht mehr auf die etablierten Kunstgattungen reduzieren lassen.

newscenario.net

https://irre-bauhaus.de/11-26-2019-irre-bauhaus-lecture-series-new-scenario

moelk® Promotionstour Südthüringen / Jana Gunstheimer und Team

Jana Gunstheimer, Christoph Blankenburg, Eduardo Rubio Parra, Maria Camila Ortiz, Theresia Kergassner, Hannes Dünnebier
Mai 2019

IRRE@bauhaus sucht nach dem Heilmittel für die gespaltene Gesellschaft / Gemeinsam genossene Milchprodukte sollen die Gesellschaft kitten

B. Wir befinden uns im Gasthof „Zur schönen Aussicht“ in einem Dorf im Thüringer Wald, dessen Namen wir vorerst geheim halten, und beobachten folgende Szene: Etwa 15 Männer sitzen um Tische mit geblümten Tischdecken, Plastikefeu rankt sich an den Wänden empor, dazwischen ein „Grand Overt“ von 1983, der Sieg der örtlichen Fußballmannschaft (nur wenig später) und ein Foto des greisen Männergesangsvereines. Bier fließt, der Gemeinderat tagt. Die glorreichen Zeiten des Ortes scheinen bereits Jahrzehnte zurückzuliegen. Etwas abgesondert davon um einen weiteren Tisch gruppieren sich der Wirt, der Inhaber eines Hausmeisterservice, ein ehemaliger Landmaschinenschlosser, ein arbeitsloser Thermometermacher und ein Museumspädagoge im Vorruhestand. Auf dem Tisch eine zähe Masse, milchig weiß, schwer zu identifizieren und leicht unangenehme Gerüche ausdünstend, in die die genannten Personen ihre Hände vergraben haben. Sie kneten darin herum, versuchen, sie in Form zu bringen, ziehen und kleckern, begleitet von einem unaufhörlichen Strom an Witzen und Kommentaren, die wir hier besser nicht wörtlich wiedergeben. 

Die Masse, die sich nicht so recht formen lassen will, ist moelk. Moelk ist ein irrer Stoff, er kann das, was sich im Moment keiner vorstellen kann: er klebt zusammen, was auseinander bricht, er kittet die Gesellschaft. Das zumindest behaupten die Entwickler der Substanz, die seit einigen Wochen in Südthüringen unterwegs sind, um ihren Stoff zu erproben.

IRRE@bauhaus steht auf den Jacken, deren Träger Studierende und Lehrende der Freien Kunst an der Bauhaus-Uni Weimar sind. IRRE meint hierbei ganz konkret: Institut für regionale Realitätsexperimente. Wie ist das gemeint?

„Auf den ersten Blick unterscheidet sich unsere Arbeitsweise nicht von der führender Wirtschaftsunternehmen: wir betreiben Marktforschung und entwickeln Produkte für unbefriedigte oder noch nicht erkannte Bedürfnisse der Bevölkerung. Wie wir das tun und mit welchen Zielen ist eine andere Frage“, so die Institutsleiterin und Professorin der Freien Kunst Jana Gunstheimer. 
„IRRE@bauhaus ist ein Institut, an dem Forschung betrieben wird. Wir arbeiten jedoch mit künstlerischen Methoden, die man unter natur- oder geisteswissenschaftlichen Gesichtspunkten als unorthodox bezeichnen könnte.“

Das Institut widmet sich auf experimentellem Wege Themen der Sozialanthropologie. „Uns interessiert das Zusammenleben von Individuen in der Gesellschaft, ihre Organisation, ihre Werte. Normen und Bräuche sind ständigen Veränderungen unterworfen. Gerade unsere Zeit ist von einem gravierenden Wertewandel, neuen Arbeitsformen und politischen Umgruppierungen geprägt. Wir sind keine Soziologen, aber als KünstlerInnen nehmen wir diese gesellschaftlichen Herausforderungen wahr und untersuchen sie mit unseren eigenen Methoden.“ 

Nach eben jenen befragt, nennen die Institutsmitglieder „Vermischung von Realität und Fiktion, Übertreibung, Kombination von gegensätzlichen Arbeitsweisen, absurde Wendungen, gefühltes Wissen oder Inszenierung als Vorgehensweisen der Kunst, mit denen wir Atmosphären erzeugen können, die der Realität oft näher kommen als blanker Realismus.“ 

Ob von moelk mehr hängen bleibt als schwer zu entfernende Reste unter den Fingernägeln, werden wir bei Gelegenheit überprüfen.

nova-porta.org/moelk.html

https://irre-bauhaus.de/3-moelk-promotionstour-sudthuringen

Alternativen für Deutschland / Hannes Dünnebier

Alternativen für Deutschland
2019
Hannes Dünnebier
graphite on paper, wood, paint, light, cables
290 x 380 x 30 cm

hannes.duennebier@posteo.de

https://irre-bauhaus.de/alternativen-fur-deutschland

Bewerbungsvideo für den Parteivorsitz der SPD / Carina Heidl

Bewerbungsvideo für den Parteivorsitz der SPD
aus dem Archiv des Bewerbungsverfahrens
September 2019
Carina Heidl ist neben dem Satiriker und Genossen Jan Böhmermann eine von zwei Bewerber*innen um den Parteivorsitz der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands.

carina.heidl@posteo.de

https://irre-bauhaus.de/bewerbung

Zeichnung zeichnen – über den Anfang und Fortgang einer Zeichnung / Anne Heilmann

Zeichnung Zeichnen
Anne Heilmann
Spielanleitung, 3 Würfel, Winkelvorlage, Box mit Klebeband
Bauhaus-Universität Weimar
summaery 2019

https://irre-bauhaus.de/zeichnung-zeichnen-uber-den-anfang-und-fortgang-einer-zeichnung

Call on me, Ariel! / Eduardo José Rubio Parra

Ariel ist ein Star. 
Seine Ankunft in dieser Stadt verursachte große Aufregung. Am Tag seiner Aufbahrung wurde von etwas Übernatürlichem berichtet, das kurz nach seinem Tod passiert ist. Die Botschaft war klar. Ariel ist tot, aber es geht weiter. Heute, an der Stelle wo sein Sarg stand und das Unglaubliche passiert ist, haben seine Fans ermöglicht, mit ihm in Kontakt zu treten. Wann seine Botschaften übermittelt und von wem sie empfangen werden, bleibt ungewiss. In der Hoffnung, dass er sich bei mir meldet, bleibt mir nichts anderes übrig, als Ariel „call on me“ zu sagen.

Eduardo José Rubio Parra

https://irre-bauhaus.de/call-on-me-ariel

IRRE@BAUHAUS LECTURE SERIES: Pavel Schnabel / 29.10.2019

… und das soll Kunst sein?” (41 min, 1977) & “Bodyguard bei Raffael” (60 min, 2000)

Double-Feature Screening und anschließendem Gespräch inkl. Q & A mit Pavel Schnabel

Pavel Schnabel machte mit “… und das soll Kunst sein?” (41 min, 1977) einen Kunstbetrachtungsfilm, vorwiegend aus der Perspektive des Publikums. Auch einige Künstler kommen zu Wort, wenn sie der Kamera ihre Werke vorstellen. 655 Künstler nahmen 1977 an der documenta 6 in Kassel teil, der größten je veranstalteten Kunstausstellung in Deutschland, deren Leiter Manfred Schneckenburger Fotografie und Film in den Mittelpunkt rückte und die «Medien in der Kunst und die Kunst in der Medienwelt» thematisierte. Der Vertikale Erdkilometer von Walter De Maria oder die Honigpumpe am Arbeitsplatz von Joseph Beuys gehörten zu den vieldiskutierten Werken. Der Film bietet keinen Überblick über das zeitgenössische Schaffen der letzten Jahre, so wie es Aufgabe der documenta ist. Pavel Schnabel dient die Veranstaltung vielmehr als Anlass für eine sensible Untersuchung der Beziehungen zwischen den ausgestellten Kunstobjekten und den Zuschauern — und da finden wirklich Kämpfe statt. Mitbesucher Schnabel mischt sich unters Volk, weicht aggressiver Verständnislosigkeit nicht aus, beäugt Kameraleute bei der Suche nach dem schönsten Blick auf die Kunst, macht aus Kontaktlosigkeit Freundliches. Und er deutet vernichtende Urteile in Fehlurteile um, wenn er die Menschen, die er zuvor befragt hatte, in ihrer Entdeckungsfreude zeigt. Denunziatorisch ist da nichts, von gelehrsamer Besserwisserei ganz zu schweigen. In all die Ratlosigkeit, all das Unverständnis, das er dokumentiert, bringt Pavel Schnabel ein gerüttelt Maß Freude an der Kommunikation.

Kein Tag ohne Kunst: Der Film “Bodyguard bei Raffael” (60 min, 2000) zeichnet ein Bild vom Alltag der Museumswächter in der Galerie Alte Meister in Dresden, in der Neuen Pinakothek in München und im Kölner Museum Ludwig. «Stehen, stehen, stehen — in ordentlicher Haltung und mit freundlichem Gesicht», beschreibt Ingrid Garnmann ihre Tätigkeit als Museumswächterin im Dresdner Zwinger. Für das Publikum gehört sie gewissermaßen zum Inventar — und wird kaum beachtet, so lange sie nicht eingreifen muss. Was sind das für Menschen, deren Aufgabe es ist, konzentriert und mit wachem Blick Kunstwerke und Besucher im Auge zu behalten, während — von kleineren Zwischenfällen einmal abgesehen — in der Regel kaum etwas Nennenswertes in den Museen passiert? Welchen Tagträumen gehen sie nach? Was denken sie über die Kunstwerke, die sie bewachen? Nehmen sie sie überhaupt noch wahr — oder suchen sie nur noch mit professionellem Blick nach Beschädigungen? Wie prägt die Alltäglichkeit herausragender Kunstwerke ihre Wahrnehmung und ihre Interessen? «Wenn man keine Liebe zu den Bildern entwickelt», so Klaus Hensch, Aufsicht in Köln, «kann man sie auch nicht wirkungsvoll und angemessen schützen». Anton Limmer, Museumswächter in München, hat vor einigen Jahren ein Kunstattentat miterlebt. «Das ist mir durch und durch gegangen», sagt er noch heute, «wenn man so etwas erlebt hat, wird man es nie mehr aus dem Gedächtnis streichen können».

Pavel Schnabel ist in Olomouc (Tschechoslowakei) geboren und in nordböhmischen Liberec (Reichenberg) aufgewachsen. Er studierte an der Film- und Fernsehakademie in Prag (FAMU), emigrierte im Jahr 1968 und arbeitet seitdem als freiberuflicher Kameramann, Regisseur und Produzent in der Bundesrepublik Deutschland. Pavel Schnabel wurde für seine Filme mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Bundesfilmpreis (1986), dem Adolf-Grimme-Preis in Gold (1982) und dem ”Special Merit” der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, Hollywood (1983). Seine bevorzugten Themen sind Emigration und Exil, das europäische Judentum, Minderheiten und Neue Geschichte.

Pavel Schnabel Retrospektive in der ACC Galerie Weimar

https://irre-bauhaus.de/10-29-2019-irre-bauhaus-lecture-series-pavel-schnabel

Slide to unlock (worlds biggest effervescent tablet) / Hannes Dünnebier, Theresia Kerrgaßner

Slide to unlock (worlds biggest effervescent tablet), 2019
mixed media
dimensions variabel
A mixed media installation that can be understood as the set-up of a mental experiment. The center-pieces consist of a 25 kilo effervescent tablet and a waterfilled neoncolored bucket. It is a collaborative work with Theresia Kergaßner and was shown at the Giennale Festival Giessen 2019

https://irre-bauhaus.de/slide-to-unlock

IRRE Film-Club präsentiert: Nordsee ist Mordsee (Regie: Hark Bohm, 1976) / 09.12.2019

IRRE Film-Club präsentiert:

Uwe ist 14 Jahre alt und lebt mit seinen Eltern in einer Hamburger Vorstadtsiedlung der 70er Jahre. Mit seiner Bande knackt er Automaten oder verprügelt Ausländer, was vor allem von der von Gewalt geprägten Erziehung seines Vaters herrührt. Auch Dschingis wird Opfer einer ihrer Bandenattacken. Doch als die Bande Dschingis' selbstgebautes Boot zerstört, setzt sich der Junge zur Wehr und entscheidet das Duell zwischen ihm und Uwe für sich.

Erscheinungsdatum: 2. April 1976 (Deutschland)
Regisseur: Hark Bohm
Musik komponiert von: Udo Lindenberg
Drehbuch: Hark Bohm
Produzent: Hark Bohm

https://irre-bauhaus.de/09-12-2019-nordsee-ist-mordsee-regie-hark-bohm-1976

IRRE Film-Club präsentiert: Endstation Schlesien (Regie: Peter Adler und Hans-Jörg Reinel, 1987) / 02.12.2019

IRRE Film-Club präsentiert:

„Immer der Linie, den Bahngleisen entlang, aus dem Untergrund in die Höhe Kreuzbergs bis zur Endstation, kurz vor der Mauer, dem Schlesischen Tor, beobachten Peter Adler und Hans-Jörg Reinel die Bewegungen der Leute, die von dieser Lebensader angezogen, ausgespuckt werden. Die Dramaturgie wird von der Bewegung bestimmt; die Geschichten ergeben sich aus den Fundstücken an den Haltepunkten. Zufallsbeobachtungen, Stimmungsbilder werden mit soziographischen Erkundungen am Dienstpersonal festgemacht. Berlin wird zwischen Opern-Kultur und „Orientexpress“-Exotik der Puls gefühlt. Ständig wechselt der Rhythmus, changieren die Farben, dringen neue Dialekte und Sprachen ans Ohr. Mit Francois Galvanis wehmütigen Saxophonklängen wird man hineingezogen in diese Bewegung, dieses Stadtabenteuer entlang der Linie 1. Wie benommen taucht man schließlich nach diesen Impressionen, diesen vielen großen und kleinen Geschichten wieder auf…. Ein Berlin-Bild, das ganz ohne Schönmalerei und Weihrauchtöne auskommt, das aus seinen harten Kontrasten eine aufregende Spannung gewinnt….“

Thomas Thieringer in der „Süddeutschen Zeitung“ vom 1.9.1987

https://irre-bauhaus.de/02-12-2019-endstation-schlesien-regie-peter-adler-und-hans-jorg-reinel-1987

IRRE Film-Club präsentiert: Das Netz (Regie: Lutz Dammbeck, 2004) / 01.04.2020

1930 erschüttert der Wiener Mathematiker Kurt Gödel mit seinen Unvollständigkeitssätzen die Grundlagen der Mathematik. 1968 arbeitet der Physiker und Ingenieur Heinz von Foerster in seinem Biological Lab an der Universität von Illinois an der Verschmelzung von digitalen und biologischen Systemen. 1995 verhaftet das FBI in der Wildnis Montanas den ehemaligen Mathematik- professor Theodore J. Kaczynski als den „Unabomber“. Was verbindet diese Personen, Orte und Ideen zu einem Netz? Die Suche nach einer Antwort führt zurück in die 40er bis 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, wo sich in Wissenschaft, Kunst und Technologie die Horizonte nach allen Seiten zu öffnen scheinen. Mit Kybernetik, Multimediakunst und militärischer Forschung werden die Fundamente der Moderne neu gesetzt. Das wird die Basis für heute weltweit vernetzte Maschinensysteme, die von Mathematik, Logik und binären Codes bestimmt werden. „Das Netz“ zeigt Konstrukteure, Maschinisten und Agenten dieser Systeme. Einer steigt aus, und versucht die Maschinen zu stoppen. Aber um welchen Preis.

https://irre-bauhaus.de/01-04-2020-das-netz-regie-lutz-dammbeck-2004

Rennsteig Flimmern #2 / Christoph Blankenburg

Der experimentelle Wanderfilm beschäftigt sich wie Rennsteig Flimmern I mit der kulturellen Verortung des Rennsteigs. Sowie das dokumentarische Eintauchen in den Themenbereich Wald und seine Stereotypen. Eine künstlerische Annäherung der »Runst« – Das Abwandern des Rennsteigs, lotet dabei einen neuen Bereich aus. Der Fokus auf das Performative, untersucht die Grenze zwischen Eingriff und Authentizität.

Christoph Blankenburgs filmische Arbeiten oszillieren zwischen Tanz, Performance und Fotografie. Wobei Blankenburg Wert darauf legt zu betonen, dass er keine Tanzausbildung hatte – vielmehr interessiert er sich grundsätzlich für Bewegung. »Seit meiner Kindheit bewege ich mich sehr gerne und betreibe unterschiedlichste Sportarten. Und das zeigt sich auch in meinen Performances, die ich als Videos aufzeichne«, beschreibt der Student.
https://irre-bauhaus.de/rennsteig-flimmern-2-trailer-1-christoph-blankenburg-2019

Kontakt

IRRE@bauhaus
Institut für regionale Realitätsexperimente

Bauhaus-Universität Weimar
Prof. Jana Gunstheimer
Roman Liška
Geschwister-Scholl-Str. 8
99423 Weimar

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